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Studie: Brandenburg würde wirtschaftlich von Braunkohle-Ausstieg profitieren

30/01/2012

309px-Bucket_wheel_in_actionSollte Brandenburg sich entscheiden, bis 2030 aus der Braunkohleverstromung auszusteigen, würde dies nach einer Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)  im Auftrag von Greenpeace große wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen. So könnte bis 2030 die Erzeugung erneuerbarer Energien im Land verdreifacht und die Wertschöpfung daraus auf 1,25 Mrd. Euro verdoppelt werden. Deutlich mehr Arbeitsplätze als im Tagebau würden auf diese Weise ebenfalls entstehen. Die Steuereinnahmen des Landes aus erneuerbaren Energien könnten dann auf 190 Mio. Euro steigen – die Braunkohle verspricht lediglich 25 Mio.
Der Klimaeffekt wäre beträchtlich: Im Falle des völligen Braunkohle-Ausstiegs bis 2030 würden in jenem Jahr knapp 30 Mio. Tonnen Kohlenstoffdioxid-Emissionen eingespart – dies entspricht etwa der Hälfte des derzeitigen Gesamtausstoßes Brandenburgs. Die Zahlen unterstreichen, dass der Braunkohle-Ausstieg die wichtigste Maßnahme zur Umsetzung der ehrgeizigen Klimaschutzziele Brandenburgs ist.