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Juni 2011 / KulturEnergieBunkerAltonaProjekt
„Wir denken über eine Versorgung der Menschen mit den Grundbedürfnissen Kultur und Energie nach, die Ökonomie und Ökologie miteinander verbindet und die dezentral von Bürgern für Bürger direkt vor Ort realisierbar ist. 60 Kraftwerke in der Größenordnung von KEBAP könnten für die zukünftige Wärmeversorgung Hamburgs ausreichen.“ Mit ihrem Projekt zeigt die Initiative in der Diskussion um nachhaltige Kultur- und Energiekonzepte ganz konkrete Handlungsmöglichkeiten für Hamburg auf. Im Energiebereich bietet sie einen ökologischen, sozialen und ökonomischen Gegenentwurf zur Nutzung klimaschädlicher Kohleenergie und zu Monopolstrukturen im Bereich der Fernwärme. Auch die Anwohner werden mit einbezogen. Sie haben nicht nur die Möglichkeit sich an der Energiegenossenschaft zu beteiligen, sondern sind eingeladen, den Bunker für kulturelle Aktivitäten mit zu nutzen. Und das KEBAP-Team wünscht sich Nachahmer: In Hamburg gibt es ca. 150 weitere Hochbunker, die für eine solche Nutzung in Frage kämen. Weitere Informationen über das Projekt und seine Hintergründe finden sich hier auf der sehr lesenswerten Homepage. Mai 2011 / Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn Unter dem Namen Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn hat sich ein breites Bündnis an Bürgerinnen und Bürgern, Umweltverbänden sowie atomkraftkritischen Gruppen aus Politik und Kirche in der Region Heilbronn zusammen gefunden. Gemeinsam wollen sie konkrete Projekte begleiten und umsetzen, Netzwerke formen und Ideen austauschen, politische Entscheidungsträger motivieren, Wissen vermitteln, Menschen begeistern. Dabei setzt sich das Aktionsbündnis für die Umsetzung der 3 Es – Energie sparen, Effizienz steigern, Erneuerbare Energien fördern – ein. Ihre gemeinsame Vision ist der Ausstieg aus der atomaren und fossilen Energieversorgung. Da der Stromnetz-Konzessionsvertrag der Stadt Heilbronn 2013 ausläuft, engagiert sich das Bündnis für eine Rekommunalisierung des Netzes. Damit die Stadt das Netz selber betreiben und die Gewinne daraus nutzen kann. Darüber hinaus bieten die Heilbronner eine echte Alternative zur atomaren und fossilen Energieversorgung. Foto: Besichtigung eines Solarparks der Fa. ecovision "Wenn wir in Heilbronn vor die Haustür treten, sehen wir im Norden die Wolke des EnBW-Kohlekraftwerks und im Süden die Wolke des Atomkraftwerks Neckarwestheim. Weil Kinderkrebs und Strahlenmüll einerseits und die Beschleunigung des Klimawandels andererseits für uns keine Alternativen sind, setzen wir uns für Energiesparen, Effizienzverbesserung und Erneuerbare Energien ein." Aus dem Bündnis ist im Jahr 2010 die Bürger-Energie-Genossenschaft EnerGeno Heilbronn-Franken e.G. – Neue Energie für Alle – hervorgegangen. Mit ihr wollen die Bürger die Energiewende aktiv mitgestalten. Denn die EnerGeno initiiert und finanziert Projekte zur Erzeugung, Speicherung und Verteilung erneuerbarer Energien. Darüber hinaus unterstützt sie Klimaschutz-Maßnahmen und die Förderung erneuerbarer Energien auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene. Bereits mit 100€ können Bürger sich beteiligen und ihr Geld bei der EnerGeno ökologisch anlegen. Zur Zeit betreibt die Genossenschaft Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 50kWp, weitere Anlagen sind in Planung. Die Heilbronner zeigen, wie der lokale Umstieg auf eine regenerative und dezentral organisierte Energieversorgung konkret aussehen kann. Eine sehr interessante Homepage, ein aktuelles Blog mit Terminhinweisen und vielen Informationen sowie eine eigene Facebook-Seite und ein wöchentlicher Newsletter informieren Interessierte über die Aktivitäten des Bündnisses. Mehr Informationen finden Sie hier oder unter www.energiewendeheilbronn.de. |




